Samstag, 1. Juni 2013

Teig rein, Kuchen raus


Über Richtig oder Falsch können Hobbyköche mitunter hungebungsvoll streiten. Das Originalrezept, die einzig wahren Zutaten, ein paar Grad mehr oder weniger, bringen die Gemüter schnell zum Kochen. Doch in vielen Fällen ist es bekanntlich so, dass mehr als nur ein Weg zum Ziel führt.

Der Kuchen soll nicht in der Form hängen bleiben, so viel ist klar. Da ich ein ungeklärt schwieriges Verhältnis zu Silikonformen habe (ich bilde mir ein, das Backwerk rächt sich mit Geruchseinbußen), nehme ich lieber meine uralten Formen aus Weißblech und kleide sie mit Backpapier aus.


Dazu habe ich mir eine Schablone gebastelt oder genauer gesagt, für jede Kastenform, die ich besitze, habe ich eine Schablone gebastelt. Die älteste Pappvorlage ist schon mindestens 15 Jahre alt, wahrscheinlich eher 20 Jahre. Wenn ich Brot oder Kuchen backen will, dann lege ich die Schablone auf ein Stück Backpapier, fahre rasch mit dem Bleistift herum und schneide dann ein passendes Stück aus.


Die einzelnen Glieder entspechen den Seiten der Kastenform und sind auf beiden Seiten mit Klebefilm an einander befestigt. Dadurch lässt sich die Schablone zusammenklappen und in der gespülten Form aufbewahren.

Wie das mit runden Backformen geht, habe ich hier schon einmal erklärt: Das Eckige soll in das Runde. Übrigens auch mit einem Sandkuchen. Das Rezept findet Ihr in dem verlinkten Beitrag.

Jaja, ich weiß, kann man auch alles ganz anders machen. Aber so geht es eben auch.

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