Montag, 24. Oktober 2011

Verblüffend weich und locker, diese Nnnnnnnnnjocki



Kann man aus altem Kartoffelpüree noch Gnocchi machen? "Alt" heißt in diesem Fall, dass das Püree seit Freitag in einer fest verschlossenen Box im Kühlschrank stand. - Die olle K. ist anderer Meinung. "Also, ich würd's nicht machen."

Gut, dann lass ich das erstmal und wende mich meinem Wildragout zu, das ich mit knusprigen Kartoffelspalten und handgerührter Mayo verspeise. Angeblich geht das auch nicht, meint die olle K.. Also könnte es sein, dass sie sich mit den Gnocchi ebenfalls irrt. (Knusprige Kartoffelspalten mit brauner Sauce und Mayo schmecken nämlich extraklasse!) Ich probiere das mit den Gnocchi einfach mal aus.

Gnocchi

400 g Kartoffelpüree (aus mehligkochenden Kartoffeln, Olivenöl, Sahne und Salz)
ca. 150 g Instantmehl
1 Ei
etwas Salz



Salzwasser zum Kochen bringen und danach nur noch leicht simmern lassen. Eine Schüssel mit kaltem Wasser aufstellen.
Alle Zutaten rasch miteinander vermengen. Den Teig mit Hilfe von weiterem Instantmehl zu Strängen fprmen, in Stücke schneiden und mit den Zinken einer Gabel stempeln.
Die kleinen Klösschen portionsweise ins siedende Wasser geben, aufsteigen lassen und nach einem weiteren kurzen Moment herausfischen und ins kalte Wasser gleiten lassen. Zur Aufbewahrung wieder aus dem Wasser herausnehmen.



Zum Mittagessen habe ich die Gnocchi in Butter angebraten und mit Hirschragout gegessen.Optisch waren die Kartoffelklösschen nicht gerade formvollendet, aber die Konsistenz fand ich verblüffend gut, schön weich und locker. Ich würde sie bestimmt wieder so machen!




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