Mittwoch, 27. Oktober 2010

Sonntagswirsing



Das ist die feine Version eines rheinischen Klassikers. Die Sache mit dem Untereinander hatte ich schon einmal erklärt. Es ist die typische Zuhauseküche, wie Familien sie gerne essen. Kartoffeln, meist grob gestampft, werden mit irgendwas vermengt. Wirsing eignet sich sehr gut dafür. Das Wintergemüse lässt sich einfach in einem Arbeitsgang mit Kartoffeln in einem Topf zubereiten, herzhaft und deftig.

Ein bisschen ansprechender wird das Ganze, wenn man getrennte Töpfe bemüht. Den Wirsing kochen wir in Salzwasser gar, schrecken ihn ab und geben ihn nach dem Abtropfen in den Blender. In einem zweiten Topf bereiten wir ein schönes flauschiges Kartoffelpüree aus mehlig kochenden Kartoffeln und viel Knoblauch, mit Butter und Crème fraîche, abgeschmeckt mit viel Muskat. Dazu lassen wir reichlich mageren Speck, in kleinen Stückchen, in einer Pfanne aus, mit Zwiebeln und gemörsertem Kümmel. Zum Schluss kommt dann doch alles untereinander, wird noch einmal zusammen erhitzt und abgeschmeckt. Kassler passt gut dazu. Oder gekochte Mettwurst.

Kann man übrigens auch mittwochs essen, so wie wir es heute getan haben.

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