Donnerstag, 8. Juli 2010

Himbeereis zum Frühstück


Manchmal bin ich wirklich froh, dass ich im Hier und Jetzt lebe. Auch, wenn ich gelegentlich kleine Ausflüge in die Vergangenheit unternehme. Dann sitze ich mental wieder im Bademantel vor dem Fernseher und staune über so großartige Musiksendungen wie Hitparade oder Disco. Wir hatten ja damals nichts anderes. 

Heute danke ich dem Himmel jeden Tag für mp3 und mp4. Dann hole ich das Himbeersorbet fürs Foto raus und bin trotzdem sofort wieder in den Siebzigern. Schließlich gibt es zum Frühstück das irrsinnig tolle Himbeersorbet, denn es soll ja nicht umkommen, nach dem Fotografieren. Im Jahr 1977 galt man noch als "hoffnungslos verrückt", wenn es sowas Köstliches zum Frühstück gab. Noch so ein Aspekt, der das Leben in 2010 so viel besser erscheinen lässt.


Heute freue ich mich einfach unbändig, weil ich schon 5 Kilometer gelaufen bin und hinterher süße und saftige Kirschen, Himbeeren und Erdbeeren auf dem Obsthof bekommen habe. Meine liebe Laufpartnerin hat mir diese entzückenden Blumen geschenkt, die ich ins Internet stelle, damit sie ewig blühen. Danke! Im Himbeereis ist das Aroma und die Sonne der reifen Früchte eingefroren. Das ist pures Glück an einem herrlichen Sommertag.

An Robert von lamiacucina sende ich einen Dank für den genialen Trick mit dem Traubenzucker: Das Himbereeis besteht nur aus Früchten und Zucker, wobei die Hälfte des Puderzuckers durch Traubenzucker ersetzt wurde. Das Sorbet bekommt davon einen ganz seidigen Schmelz.

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