Donnerstag, 29. Oktober 2009

Pasta #6 - Eifeler Makkaroni



Nein, das Rezept habe ich nicht aus dem Buch "Die 100 besten Pastarezepte der Eifel". Es stammt aus Kreuzau und wurde mir vor einigen Jahren von einer Bekannten meiner Oma erzählt. Hey, kann man ein Rezept erzählen? Aber sicher kann man! Die Geschichte ging so, dass die Kreuzauerin sich an ihre Kindheit in der Rureifel erinnerte. Damals hat sie gerne Makkaroni mit Schwarzbrot gemacht, wenn ihre Eltern ausgegangen waren. Heute liebt sie dieses Essen immer noch. Hä? Was is'n das für'n Essen? - Ja, da werden Makkaroni gekocht und anschließend mit Schwarzbrotkrümeln in der Pfanne gebraten. In Kreuzau soll sich das bewährt haben, also kann man es mal ausprobieren.

Pro Person eine Portion Makkaroni in Salzwasser al dente kochen und abgießen. In einer Pfanne etwa 1 El. Butter zerlassen und eine Scheibe Schwarzbrot hineinkrümeln. Das Brot bei mittlerer Hitze kurze Zeit braten, bis es anfängt zu duften. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Makkaroni in die Pfanne geben und kurz in der Butter wenden. - Fechtisch! - wie man in Kreuzau sagen würde.

Aufmotzen: Gebratene Zwiebelringe dazu servieren. Old Amsterdamer grob raffeln und über die angerichteten Nudeln streuen. Gemischten Salat dazu servieren.
Tipp: Unbedingt richtiges Eifeler Schwarzbrot nehmen, ein helles und mildes Roggenvollkornbrot. Mein Favorit kommt zur Zeit aus dieser Bäckerei in der Nähe von Prüm.

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