Montag, 17. Februar 2020

Snack für Schaumschläger und Hochstapler

Rezept: Fluffy Pancakes

Fluffy Pancakes / Souffle Pancakes| pastasciutta.de


Wir leben in stürmischen Zeiten, wer will da schon rausgehen und einen Ast an den Kopf kriegen? Sabine und, wie heißt die andere Radaubraut noch? Victoria? Die Damen rauben mir den Schlaf. Da hilft nur ein gemütlicher Nachmittag auf dem Sofa, mit einer warmen Decke und einer Kanne Darjeeling. Noch schöner wird es, wenn wir uns was Flauschiges und Kuscheliges auf den Teller zaubern. Gegen Ungemütlich hilft nur Heavy Gemütlichkeit.


Nach dem Sichten von zirka 1.000.000 Clips mit amerikanischen/japanischen Soufflé Pancakes hat sich bei mir der Eindruck verfestigt, dass es bei diesen weichen Kissen aus Ei und Mehl eher auf die Art der Zubereitung als auf die Rezeptur ankommt. Auch wenn ich mich dann doch auf ein bestimmtes Rezept festlegen wollte, denn wie könnte ich es sonst zählen? Am Ende handelt es sich schließlich nur um Pfannekuchen, und so fiel die Versuchsreihe verdammt kurz aus. 

Nach dem zweiten Test stand die Anordnung so genau fest wie es eben geht und ich war hooked. Obwohl ich eigentlich kein großer Fan von Eierkuchen bin, haben es mir diese weichen, schaumigen Kissen ganz schön angetan. Derzeit könnte ich mir ganz gut vorstellen, so häufig die Pfanne aufzusetzen, dass der Vanilleduft nie wieder aus dieser Wohnung verschwindet.




Köstlich, fluffig, seidig: Fluffy Pancakes | pastasciutta.de

Die Sache mit dem Zählen



Obwohl ich seit Aschermittwoch 2019 diese Sache mit dem Zählen habe, versuche ich mich nicht allzu sehr dadurch einzuschränken. Im Grunde reicht es auch, wenn ich einfach nur weiß, wo ich stehe. 

Fluffige Pancakes werden öfter mal mit Eiweißpulver angerührt, manchmal sogar ohne Eigelb, nur mit Eiklar. Sie gelten dann als ausgesprochenes Fitnessfood. Diese Mode ist weit verbreitet, weil Eiweiß-Pancakes mit wenig Kalorien gut sättigen und weil das Eiweißpulver mit Vanillin, manchmal auch Vanille, meist ganz gut schmeckt. Die Idee ist also nicht schlecht. Der einzige Haken an der Sache ist, dass die Eiweiß-Pancakes ein bisschen dazu neigen, trocken zu werden.

Meine Normalo-Fluffys können in Punkto Kalorienersparnis natürlich nicht mithalten, und das müssen sie auch gar nicht. Aber die Zahlen sind halt doch interessant. Daher war ich nach dem grammgenauen Abwiegen von Mehl und Butter schon relativ neugierig auf das Ergebnis. Und siehe da, mit einer dünn ausgepinselten Pfanne gibt es ein köstliches kleines Küchlein und trotzdem schmelzen nicht mehr als 5 g Butter. Am Ende kommen wir auf eine erstaunlich schlanke Zahl und haben noch Platz für eine Tüte Chips, ein Bier, eine Pizza oder was auch immer. Allerdings enthalten die Pancakes auch ohne Pulver etwa 22 g Eiweiß und halten dadurch sehr gut satt.

Luftige Pancakes ohne Eiweißpulver | pastasciutta.de

Schaumschläger gefragt


Man kann das alles so machen wie ich, aber man muss das natürlich nicht. Wer jetzt nicht gerade einen momentanen Zähltick hat, kann einfach hemmungslos mit Zucker und Butter prassen. Ich sehe da kein Problem. Am Ende kommt es sowieso eher auf die Art der Zubereitung an. Und da sind Schaumschläger gefragt. Ordentlich aufgeschlagenes Eiweiß muss rein, denn es hält die Luft im Teig. Und das Eigelb schmeißen wir nicht weg, denn es macht den luftigen Kram zusätzlich schön saftig und geschmeidig. Mehr oder weniger Zucker ist reine Geschmackssache. Und über guten Vanilleextrakt müssen wir gar nicht reden.


Dann geht es nur noch um Hochstapelei. Die kleinen Pancakes werden aufgebaut wie Törtchen, in zwei oder drei Schichten. Dazwischen dürfen sie kurz unter den Pfannendeckel, zum Stabilisieren. Die abgedeckte Pfanne hält heiße Luft quasi wie ein kleiner Backofen. 

Rezept: Fluffy Pancakes


für 1-2 Portionen

Man braucht:
Handrührgerät
Schneebesen 
beschichtete Pfanne mit Deckel
Pfannenheber
Schüssen für Teig
Gefäß für Eischnee
Teigschaber

Zutaten:
2 Eier
10 g Zucker
mindestens 1 Tl Vanilleextrakt
100 ml Milch, 1,5%
50 g Mehl
1 Prise Backpulver
1 Prise Salz
5 g Butter

Dazu:

Puderzucker
Himbeerkonfitüre

Zubereitung:
Die Eier trennen, das Eigelb in die Rührschüssel geben, das Eiweiß in den Behälter zum Schlagen.
Das Eigelb mit Zucker, Vanilleextrakt und Milch verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver hinzufügen, glattrühren und 15 Minuten stehen lassen.

Das Eiweiß leicht schaumig schlagen. Das Salz hinzufügen und dann mit dem Eiweiß zu steifem Schnee schlagen.


Die Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und mit ganz wenig Butter auspinseln.


Mit einem Löffel etwas Teig für jeden Pancake in die Pfanne setzen. Vorsichtig so viel zusätzlichen Teig auftürmen, dass die Pancakes nicht in die Breite gehen. Den Deckel auf die Pfanne legen und die Teperatur eventuell etwas zurückschalten. Die Pancakes 2-3 Minuten garen lassen. 

Wenn sich die unterste Schicht so weit stabilisiert hat, eine weitere Schicht Teig auftürmen, gerade so viel, dass der Teig nicht runterläuft. Wieder den Deckel auflegen, 1 bis 2 Minuten garen lassen und dann die Pancakes wenden und fertig backen.

Wer mehr Ehrgeiz und einen gewölbten Deckel hat, kann seine Ziele noch höher stecken.


Mit Puderzucker bestreuen und mit Sirup, Honig, Marmelade oder Früchten servieren. Für mich muss es zur Zeit unbedingt Himbeerkonfitüre sein.



Nährwerte (ohne Puderzucker und Himbeerkonfitüre) 
durchschnittlich ungefähr:
Energie: 464 kcal
Eiweiß: 22,7 g
Fett: 17,4 g
Kohlenhydrate: 54,2 g

Dienstag, 4. Februar 2020

Ein Lebensmittel zum Liebhaben

Mach mal Marshmallows!

Blueberry Marshmallows | pastasciutta.de


Muss man wirklich? Also, muss man Marshmallows auch noch selber machen? Es ist schwierig. Aber ich versuche es mal zu erklären. Für die Marshmallows meiner Träume nahm ich selbstgebrauten Vanilleextrakt aus schweineteuren Madagaskarschoten. Flüssiges, schwarzes Gold könnte man sagen. Die selbstgeklöppelten Süßigkeiten sollten nicht weniger als absolut traumhaft werden. Da ist ein bisschen Einsatz nicht zu viel verlangt.


An einer bestimmten Stelle im Rezept kommt der heilige Moment, in dem das Vanillezeug in die schaumigen Wolken gerührt wird und ein angenehmer Duft empor steigt. Nicht zu viel Duft, aber immerhin. Nun heißt es warten. Bis zum ersten Bissen werden wir noch einmal sechs bis acht Stunden älter. Aber dann kommt der Augenblick der Wahrheit. Hat sich der Einsatz gelohnt? 




Ich habe mit 112° heißem Zucker hantiert, das klebrige Zeug angerührt und die teure Essenz geopfert. Sicherlich werde ich mit himmlischem Geschmack dafür belohnt. - Werde ich? Ja, werde ich! Die Dinger schmecken super! Vorausgesetzt man erwartet nichts total Neues und mag Marshmallows. Das wirklich Verblüffende ist nämlich, dass die Hausgemachten nicht viel anders schmecken als alles, was man so kennt. 


Tja, und jetzt? Muss man sich das also wirklich antun? - Ja, ja und nochmals ja! Die Dinger sind super! Wer Marshmallows mag, der wird diese fluffig-weichen Kissen aus Zucker und Gelatine lieben. Kaum etwas ist so penetrant süß wie Marshmallows, ihr Biss ist speckig und gleichzeitig luftig, das pudrige Zeug an der Oberfläche schmilzt im Mund. Mit anderen Worten, Marshmallows sind das perfekte Lebensmittel, man muss sie einfach liebhaben.



Wer mit einem Sinn dafür ausgestattet ist, wird von der Prozedur des Selbermachens begeistert sein: Einfach mal daran erfreuen, wie aus wenigen Zutaten in Nullkommanix ein fester, glänzender Schaum wird. Den Duft der Vanille bis zur Schädeldecke einatmen und dann die Vorfreude genießen, bis der Anschnitt endlich erlaubt ist. Es ist der pure Spaß!


Mein Rezept stammt ursprünglich von Cupcake Jemma. Ich habe es für mich umgerechnet, ein bisschen angepasst und inzwischen mehrere Male ausprobiert. Die gute Nachricht ist, dass Glucosesirup sich für dieses Rezept 1:1 durch Agavendicksaft ersetzen lässt. Das Süßungsmittel aus südamerikanischen Rosettenpflanzen ist, im Gegensatz zu Glucosesirup, in praktisch jedem Lebensmittelladen erhältlich. 




Doch das Problem liegt woanders. Obwohl im Prinzip alles ganz einfach ist, fällt es mir schwer, den Vorgang zu beschreiben. - Was hauptsächlich daran liegt, dass an einem bestimmten Punkt der kochende Zucker in die Küchenmaschine gekippt werden muss. Bei Cupcake Jemma erreicht der Zucker auf der Induktionsplatte ganz schnell 112°, während die Gelatine nur kurz durchgerührt wird. Bei mir müht sich ein altersschwacher E-Herd längere Zeit ab. Bis der Zucker mal heiß genug ist, hat die Gelatine sich schon in Hartgummi verwandelt. Die eingesetzte Technik sollte man bei der Planung also berücksichtigen.



Rezept: Marshmallows

nach Cupcake Jemma,YouTube, angepasst und modifiziert

Man braucht: Küchenmaschine mit Metallschüssel und Schneebesen, Thermometer, 2 Teigschaber, neutrales Öl, Klarsichtfolie, Form, ca. 21 x 24 cm

100 g Puderzucker
100 g Stärke
24 g Gelatinepulver
70 ml Wasser +140 ml Wasser
70 g + 70 g Agavensirup
180 g Zucker
1-2 TL Vanilleextrakt


Vorbereitung:
eine kleine flache Form (21x24) mit Klarsichtfolie auskleiden und die Folie mit neutralem Öl bepinseln. Man kann auch Backtrennspray verwenden, wenn man mag. Einen Teigschaber mit Öl einfetten, eventuell noch einen zweiten Schaber griffbereit haben.
ca. 100 g Puderzucker mit 100 g Stärke mischen und durchsieben.

Die Gelatine:
24 g Gelatine
70 ml Wasser
Gelatine in dem Wasser einweichen, ca. 5 min.

An dieser Stelle fange ich schon an, den Zucker zu kochen, weil mein Herd so langsam ist. Wenn die Gelatine zu früh verrührt wird, zieht sie schon wieder an. Ist aber nicht tragisch, denn sie nimmt es einem nicht übel, wenn sie wieder aufgewärmt wird.

Danach erwärmen und flüssig machen. Das geht in einem kleinen Topf auf dem Herd, bei schwacher Hitze. 70 g Agavensirup dazu geben und kurz mit erwärmen (nicht heiß werden lassen!). Die Mischung in der Küchenmaschine mit dem Schneebesen verquirlen.

Zucker kochen:
180 g Zucker
140 ml Wasser
70 g Agavensirup
è zusammen aufkochen und bis 112-115 °C (ich koche immer nur bis 112°/113 °C) kochen.

Und hier kommt dann der Punkt, an dem alles zusammengeführt wird:

Sobald der Zucker die Temperatur erreicht hat, langsam und in dünnem Strahl in die laufende Küchenmaschine, aber nicht in den Quirl laufen lassen, am besten direkt an den Schüsselrand laufen lassen.

Und dann:
  •    5 Minuten auf mittlerer Geschwindigkeit rühren
  •    5 Minuten auf hoher Geschwindigkeit
  •    Vanille rein
  •    2 Minuten Highspeed


Die Masse sofort mit dem geölten Spachtel in die vorbereitete Form geben, mit Zucker/Stärkemischung einpudern und mit Folie abdecken.

6-8 Stunden ruhen lassen.

Mit einem Messer, das immer wieder in kochend heißes Wasser getaucht wird, in Stücke schneiden.
In der Zucker/Stärkemischung wenden.

Variante: Blueberry Marshmallows (erstes Bild, oben). Die Stärke/Puderzuckermischung mit Pulver aus dehydrierten Blaubeeren mischen und die geschnittenen Marshmallows darin wenden. Achtung: Die Farbe bleibt nicht so dezent wie auf dem Foto! Das Blaubeerpulver zieht ein bisschen Feuchtigkeit und bekommt dadurch eine kräftigere Farbe.

Donnerstag, 30. Januar 2020

Mollig warmes Deckchen für den Winter

Federleichtes Gemüsegratin mit Raclettekäse


Gratin mit Wintergemüse und Raclettekäse | pastasciutta.de

Ist die Winterpause auf dem Pastasciuttablog jetzt zu Ende? - Das weiß vermutlich niemand. So lange schon gab es einen Plan, wie es hier weitergehen sollte. Aber immer kamen andere Pläne dazwischen. Und dann geriet der Blog beinahe in Vergessenheit. Aber zum Glück gibt es immer noch das herrliche Event rund um das heimische Saisongemüse. "Saisonal schmeckt's besser!" heißt das Motto, das diesen Blog aus dem Winterschlaf zu wecken imstande ist. Pastasciutta ist wieder dabei!

Vor ziemlich genau zwei Jahren haben wir mit diesem Event in einer Reihe von Foodblogs begonnen, um die Aufmerksamkeit auf regionale und saisonale Schätze zu lenken. Und schon damals, in meinem ersten #ssb-Beitrag Sprütchen im Tütchen drehte sich alles um den Rosenkohl.

Ein Jahr später habe ich in der Januarausgabe von #saisonalschmecktsbesser ein rheinisches Schwergewicht scharf gemacht. 

Seitdem ist viel geschehen, und das meiste davon fand für mich persönlich nicht im Internet statt. Es würde ein ganzes Jahr dauern, das alles hier zu erzählen. Also, lieber ein anderes Mal... Auch auf meinem Teller hat sich in diesem Jahr etwas verändert. Anfang März habe ich damit begonnen, mein Essen zu zählen. Das heißt, auf den Teller kommt seitdem nur noch, was man rechnen kann. Am Ende muss eine Kalorienzahl da stehen, und dann bin ich zufrieden. Wenn man es zählen kann, dann kann man es auch essen, lautet die neue Spielregel im Hause pastasciutta. Tatsächlich ist es das nicht so freudlos wie es klingt und aus bestimmten Gründen auch nicht sonderlich kompliziert.  

Wintergemüse: Rosenkohl, Lauch, Zwiebel, Kartoffel | pastasciutta.de

Noch immer esse ich am liebsten frische Sachen und gerne auch sehr deftiges Zeug. Mein Speisezettel hat sich also nicht sehr geändert. Und mein Appetit halt auch nicht: Wie seit vielen Jahren habe ich einen kleinen Vorrat an Schweizer Käse im Kühlschrank, der mich über den Winter bringt. Noch immer bin ich davon überzeugt, dass sich mit gutem, fettem Käse beinahe alles besser machen lässt. Also legen wir das ganze Wintergemüse mal unter eine mollig warme Decke aus schönem, fettem Raclettekäse!


Saisonal schmeckt's besser! - Das Blogevent um saisonales Gemüse erfreut sich im Januar 2020 wieder besonders reger Teilnahme. Diese Blogs präsentieren die leckersten Wintergemüse mit besonders viel Liebe:


Möhreneck Pasta mit Rosenkohl-Linsen-Sauce 💚 Madam Rote Rübe Wirsinggemüse mit Champignons zu Steinpilz-Risotto 💚 Delicious Stories Wintereintopf mit Hackbällchen 💚Lebkuchennest Schwarzwurzelstampf mit Hackbällchen und karamellisierten Schwarzwurzeln 💚 Obers trifft Sahne Rote Bete Speckknödel mit Meerettichsoße und karamellisierten Äpfeln  💚Münchner Küche Knuspriger Rosenkohl mit Meerrettich-Dip  💚 Küchenlatein Birnen - Möhrensuppe mit fermentierten Rosmarinkarotten  💚 moey’s kitchen Blitzschnelles Grünkohl-Pesto 💚 Ina Is(s)t Knusprige Grünkohl Falafel mit Wintersalat  💚 Feed me up before you go-go Bauernfrühstück aus dem Ofen mit Balsamico-Rosenkohl, Pastinake und Chimichurri  💚LECKER&Co Topinambur Gnocchi mit brauner Butter, Salbei und Ricotta 💚 Pottgewächs Grünkohlchips, karamellisierte Möhren und Polenta-Taler auf Pastinaken-Sauce 💚 Jankes*Soulfood Stamppot mit Grünkohl, dazu Feta in Nusskruste 💚  The Apricot Lady Apfel-Kren-Aufstrich 💚 Ye Olde Kitchen Risotto mit geröstetem Rosenkohl 💚 trickytine Winter Minestrone mit Wirsing, Karotten und Bohnen - wärmender italienischer Soulfood Gemüse-Eintopf! 💚  thecookingknitter Linguine mit Rosenkohl 💚 feines gemüse Rotkohl-Hummus 💚 S-Küche Rotkohlsuppe mit Tafelspitz und Meerrettich💚 Schlemmerkatze Backkartoffel mit Grünkohltopping und Senfdip 💚 Brotwein Schwarzwurzelsuppe - Rezept für klassische Cremesuppe 💚  Kochen mit Diana Rote Bete Salat 💚


Wintergemüse unter einer mollig warmen Decke aus Raclette | pastasciutta.de


Rezept: Federleichtes Winter-Gemüsegratin mit Raclettekäse

pro Person:
100 g gekochte Kartoffeln ohne Schale


150 g Rosenkohl
50 g Lauch
1/2 rote Zwiebel
66 g Raclette surchoix
Kümmel
Gochugaru
Maldon Sea Salt

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Den Rosenkohl putzen. Das heißt, die Röschen von grauen oder welken Blättern befreien und braune Stellen wegschneiden. In kochendes Salzwasser geben und knapp gar kochen.

Den Lauch in feine Streifen schneiden und in etwas Brühe 2 Minuten kochen.

Das Gemüse abtropfen lassen und in eine flache Auflaufform geben. Die Kartoffeln in Stücke schneiden und zu dem Gemüse geben. 

Die Zwiebel in dünne Streifen schneiden.

Den Käse in Stücke brechen und auf dem Gemüse verteilen.

Etwa 20 Minuten überbacken. Etwas Kümmel mörsern und mit Gochugaru und Salzflocken auf das Gratin streuen.

kcal: 400
Eiweiß: 26,5
Fett: 18,7
Kohlenhydrate: 35,8

Sonntag, 3. November 2019

Schön schuieh und schokoladig

Brownies, die es wirklich ernst meinen


Brownies | pastasciutta.de

An sich sind Brownies nix Neues, ich weiß. Was ich aber inzwischen auch weiß, ist, dass es ganz verschiedene Arten von Brownies gibt, die auf höchst unterschiedliche Gelüste zielen. Diese hier sind sicher nix für Leute, denen immer alles "zu süß" ist. Auch nicht für solche, die eher einen Hauch von Schokolade bevorzugen. Die duftenden, schokoladigen Happen existieren nur für Menschen mit ernsthaften Absichten. - Wer wirklich Schokoladenkuchen will, sollte diese Brownies essen. 


Der klebrige Biss in der verbesserten Version


Für das Rezept habe ich mich mal wieder bei Martha Stewart umgesehen. Die "perfekten Brownies" habe ich für eine Halloweenparty mit einer Mischung aus 50- und 70%iger Schokolade Wort für Wort nachgebacken. Mir gefiel der leicht klebrige Biss, den die Amerikaner als schuieh (chewy) bezeichnen. Noch mehr gefiel mir aber, wie durch die unerhörte Menge Zucker das Schokoladenaroma intensiviert wurde. Davon wollte ich mehr! Also legte ich beim zweiten Versuch noch ein wenig beim Kakaoanteil drauf und änderte ein paar winzige Kleinigkeiten. So gefällt mir die immer noch klebrige Konsistenz viel besser, wenn ich den Teig mit der Küchenmaschine bearbeite und auf diese Weise etwas mehr Luft hinein bringe. Außerdem gabs noch ein paar der besten Walnüsse von Barbaras Spielwiese für den Brownie. Hier also das Ergebnis, das Rezept:

Brownies

Zutaten:für 1 Form, ca. 21 x 24 cm

200 g dunkle Schokolade, etwa 70-80% Kakaoanteil100 g Butter
225 g brauner Rohrzucker
225 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier (M)
125 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1-2 Hand voll Walnusskerne

Außerdem:
Backpapier
weiche Butter für die Form
Silikonpinsel
Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Die Form mit Butter auspinseln und mit dem Backpapier auskleiden. Das Papier nochmals mit Butter bepinseln.

Die Schokolade in Stücke brechen oder hacken und mit der Butter zusammen über einem Wasserbad schmelzen.

Die geschmolzene Schokolade etwas abkühlen lassen und in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Mit dem Zucker und dem Salz gründlich verquirlen. Die Eier hinzufügen und 1 bis 2 Minuten schlagen, bis etwas Volumen entsteht. Mehl mit Backpulver mischen und kurz unterrühren. Die Walnüsse hinzufügen. Den Teig in die vorbereitete Form geben und im vorgeheizten Backofen etwa 40 Minuten backen.

Donnerstag, 30. Mai 2019

Salat außer Rand und Band!

Rezept: Kalt-warmer Gartensalat mit Batavia und Maiwirsing


Gartensalat mit Batavia und gebratenem Maiwirsing und Spargel | pastasciutta.de

Ich freue mich! Endlich wieder "Saisonal schmeckt's besser!" im Pastasciuttablog! Trotz meines eher armseligen Talents für die Pflanzenpflege ist der Salat im Garten echt außer Rand und Band. Fast täglich ernte ich Batavia, Rucola und roten Romanasalat. Ich würde sehr gerne behaupten, dass das von Anfang an so beabsichtigt war. Aber der Anfang liegt einige Jahre zurück, und ich hatte auch im vergangenen Jahr schon ernsthaft vor, Salat zu ziehen und im Jahr davor... Lassen wird das schwierige Thema einfach mal beiseite. Gartenarbeit bleibt für mich immer so eine Mischung aus Strafarbeit und Glücksspiel. Sie ist mühsam und die Chancen stehen irgendwie schlecht.

Viel einfacher ist es dafür in der Küche. Ist der Salat erst mal dort angekommen, dann habe ich alles im Griff. Wie die knackigen Blätter so richtig lecker werden, weiß ich genau. Da so viel davon in letzter Zeit auf meinem Teller gelandet ist, bin ich dazu übergegangen, Salatsauce gleich auf Vorrat herzustellen. Die aktuelle Lieblingstunke besteht zu wesentlichen Teilen aus Monschauer Senf - unbeauftragte Werbung, aber echt mein Lieblingssenf! Von dem ständig nachwachsenden Salat schneide ich immer die äußeren Blätter ab und lasse das Herz stehen. Auf diese Weise wachsen die Köpfe noch eine ganze Weile weiter. Die geernteten Blätter bekommen in der Küche eine kalte Dusche und den Schleudergang. Danach verwahre ich sie in einem luftdichten Glascontainer im Kühlschrank. Auf diese Weise halten auch gekaufte Salate locker eine Woche. Sehr schmutzige Salate bekommen vor der kalten Dusche noch ein kleines Bad mit Natron (Backsoda).


Leckerer Salat mit kalten und warmen Komponenten | pastasciutta.de

Saisonal schmeckt's besser! im Mai


Die lieben Kolleginnen veröffentlichen jetzt wieder großartige Rezepte mit saisonalem Gemüse. Ende Mai ist die Auswahl besonders schön:

Heimischer Anbau: Bärlauch, Bärlauchblüten, Batavia, Blumenkohl, Brunnenkresse, Butterpilze, Cime di Rapa, Eichblattsalat, Endivie, Holunderblüten, Kohlrabi, Frühlingszwiebeln, Kopfsalat, Lauch, Löwenzahn, Lollo Rosso, Löwenzahnblüten, Löwenzahn, Mangold, Maronen (Pilze), Morcheln, Radieschen, Rhabarber, Rotkohl, Rübstiel, Sauerampfer, Schnittlauchblüten, Spargel, Spinat, Spitzkohl, Steinpilze, Stockschwämmchen, Wirsing
Lagerware: Karotten, Rotkohl


Münchner Küche Grüner Spargel mit Dill, Burrata und cremiger Polenta 💚Jankes*Soulfood Herzhafter Rhabarber-Flammkuchen 💚 Küchenlatein Rhabarber-Linsen-Curry 💚 Feed me up before you go-go Rhabarber-Crème-Brûlée mit Vanille 💚 Möhreneck Rhabarber-Käsekuchen 💚 Madam Rote RübeGrüne Frühlingssuppe mit Grünkernklößchen 💚 trickytine Süßer Hefezopf French Toast Auflauf mit Rhabarberkompott und Mascarpone-Crème 💚 Nom Noms food Frühlingspasta: Tagliatelle mit Spinat, gebratenen Radieschen und Ziegenkäse 💚 ZimtkeksundApfeltarte Rhabarberkuchen mit Schmandguss  💚 thecookingknitter Sauerampfer-Spinat-Suppe 💚 Kochen mit Diana Tiroler Radieschen Suppe 💚 Ye Olde Kitchen Schnelle Blätterteigtarte mit grünem Spargel 💚 Dinnerumacht Spargelsalat mit Sesam-Miso Dressing und Schnittlauchblüten Brotwein 💚 Malfatti - italienische Spinat-Ricotta-Nocken 💚  Pottlecker Spargel Quiche mit Walnüssen

Maiwirsing, auseinander geblättert | pastasciutta.de


Maiwirsing (Link zum Deutschlandfunk) gehört übrigens zu den eher wenigen Gemüsen, die echt eine kurze Saison haben. Die Köpfe sind nicht so fest gewachsen und werden schnell welk, wenn sie erst geerntet sind. 

Mini-Hochbeet mit Batavia, Rucola, Romana | pastasciutta.de


Rezept: Kalt-warmer Gartensalat mit Batavia und Maiwirsing

Salatsauce auf Vorrat:
(jeweils beim Anrichten noch Olivenöl über den Salat träufeln!)
50 g Monschauer Senf
100 ml frisch gepresster Zitronensaft
50 g Akazienhonig
10 ml Weinessig
1 Prise Salz

für den Salat, pro Person:

1 Portion Batavia (oder mit anderen Blattsalaten gemischt)
1 rote Lauchzwiebel
100 g Spargelspitzen
1 bis 2 helle Blätter vom Maiwirsing
Salz
Olivenöl


Die Salatblätter waschen und trockenschleudern. Die Frühlingszwiebel putzen und in Ringe oder Würfel schneiden. Den Spargel waschen und schälen. Die Wirsingblätter in mundgerechte Stücke zupfen.
Den Wirsing und den Spargel mit etwas Salz in Olivenöl braten, am besten nur kurz, damit das Gemüse nicht zu weich wird. Den Salat ein bisschen zupfen und auf dem Teller verteilen. Die Zwiebel darüber streuen. Das gemüse auf den salat betten und mit der Salatsauce benetzen. Etwa 1 TL Olivenöl darüber verteilen.

Sonntag, 17. Februar 2019

Kleine Törtchen mit großem Charme

Rezept für Pekannuss-Muffins mit Vanille-Buttercreme


Pekannuss Cupcake mit Vanille-Buttercreme | pastasciutta.de


Das Foto habe ich an anderer Stelle schon vorgezeigt, und das Rezept wurde daraufhin mehrfach erbeten. Möglicherweise lag das nicht am Foto, sondern am meiner schamlosen Schwärmerei für die kleinen Cremetörtchen. Wie gut diese Cupcakes schmecken, hat mich nämlich total überrascht. 

Eigentlich waren sie nur als Übungsobjekte gedacht, weil ich ganz dringend meine neuen Spritztüllen ausprobieren wollte. Damit sollte die Ära der vermatschten Sahnekleckse und berstenden Gefrierbeutel (Brandteig!) zu Ende gehen. Mir schien das Thema nie sonderlich interessant, aber irgendwie wunderte ich mich halt schon, warum es nie funktionierte. Bis mir irgendwann aufging, dass ich immer die falschen Spritztüllen hatte. Was ich bisher benutzte, war einfach zu klein. Ordentlich große Tüllen sind das Mindeste, um Torten zu verzieren, Windbeutel aufs Blech zu spritzen und vor allem auch, um Raviolifüllung auf den Teig zu setzen. Aber das musste unbedingt ausprobiert werden. Die kleinen Nussmuffins waren also nur eine Testfläche. Und so ist es kein Wunder, dass der grandiose Geschmack und das Zusammenspiel von saftigem Kuchen und kühler Creme mich total verblüfft hat. Unnötig zu sagen, dass die Qualität der Zutaten den Geschmack bestimmt. 

Rezept: Pekannuss-Muffins

angepasst, nach Martha Stewart
https://www.marthastewart.com/1120925/one-batter-four-muffins

205g Mehl
1 TL Backpulver
½ TL Salz
170 g Zucker
1 Ei (L)
1 Eigelb
80 g Süßrahmbutter
1 TL Vanilleextrakt
50-100 ml Milch
80 g Pekannüsse, im Blitzhacker fein gehackt
20 g Vollrohrzucker

Den Backofen auf 190 °C vorheizen. Papierförmchen in das Muffinblech setzen.

Mehl, Backpulver und Salz in einer kleinen Schüssel mischen. In einer anderen Schüssel (Küchenmaschine) die Butter mit dem Zucker cremig schlagen. Ei und Eigelb sowie Vanilleextrakt hinzufügen und gründlich schlagen. Bei mittlerer Drehzahl das Mehl abwechselnd mit der Milch zugeben und unterrühren. Zum Schluss die Nüsse unterrühren. Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen. Den Rohrzucker darüber streuen.
Im vorgeheizten Backofen 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und die Muffins noch 15 Minuten in der Form lassen. Dann erst vorsichtig lösen und auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen.

Weil's so schön ist, habe ich mal die Kalorien und Nährwerte ausgerechnet.

pro Stück = 240 kcal
Fett: 11,8
KH: 30,4
Eiweiß: 3,66
Zucker: 16,6

Wem das noch nicht reicht, der braucht dringend Buttercreme:

Rezept: Vanilla Bean Frosting

nach Martha Stewart
https://www.marthastewart.com/1524827/vanilla-bean-milk-frosting

Zunächst macht man so 'ne Art Konditorcreme:

30 g Mehl
120 ml Vollmilch
1 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz

Alles zusammen in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen. Sobald die Creme bindet, in eine Schüssel umfüllen, Klarsichtfolie auf die Oberfläche legen und abkühlen lassen.

230 g Süßrahmbutter 
225 g Puderzucker
Mark einer Vanilleschote (oder selbstgemachter Vanilleextrakt)

In der Küchenmaschine die Butter mit dem Zucker und der Vanille bei mittlerer Geschwindigkeit cremig schlagen, etwa 2 Minuten.

Die Konditorcreme unterrühren und schlagen, bis die Creme leicht und luftig aussieht, etwa 2 bis 3 Minuten. Umgehend in einen Spritzbeutel füllen und die Cupcakes damit verzieren. - Viel Spaß!


Sonntag, 10. Februar 2019

Heute bleibt die Pfanne kalt

Rezept für Bratkartoffeln vom Backblech


Bratkartoffeln vom Backblech | pastasciutta.de

Hier kommt die gute Nachricht für alle, die mit Bratkartoffeln ein bisschen auf Kriegsfuß stehen: Eine der besten Beilagen der Welt geht eigentlich auch einfach und schnell! Knusprige Kartoffelscheiben mit würzigem Speck und geschmorten Zwiebeln können ruckizucki auf dem Tisch stehen. Wichtigstes Utensil ist dabei das Backblech. Und wenn ich mal ganz ehrlich einen guten Rat loswerden darf, an alle kleinen Haushalte: Schafft Euch kleine Backbleche an! Man hat erst wirklich das Gefühl, etwas Unkompliziertes zuzubereiten, wenn man nicht mit diesem riesigen Blech rumhantieren muss. Die halbe Größe tut es für ein bis zwei Personen nämlich locker.


All you need is... Bratkartoffeln! | pastasciutta.de


Bratkartoffeln vom Backblech?


Normalerweise werden Bratkartoffeln in der Pfanne gebraten. Egal, ob roh oder bereits gekocht, in jedem Fall sollte das Braten schön langsam geschehen. Dabei entwickelt sich das Aroma und es entsteht eine schöne Mischung aus weichen Stücken und knusprigen Krusten. Speck und Zwiebeln brauchen nicht ganz so viel Zeit wie die Kartoffeln. Deswegen gehören sie etwas später in die Pfanne, wenn die Kartoffeln schon anfangen, Farbe anzunehmen. Aber auch dann gilt es cool zu bleiben! Die komplette Mischung sollte weiterhin schön langsam, also nicht bei voller Hitze, vor sich hin bruzzeln.


Welche Vorteile bietet also das Backblech? 


Ein wesentlicher Unterschied zur klassischen Methode besteht darin, dass die Bratkartoffeln nicht viel Betreuung brauchen, sobald sie im Ofen sind. Einmal zwischendurch wenden und ansonsten halt gelegentlich einen ernsten Blick in den Backofen werfen. Mehr ist im Grunde nicht nötig.

Die Methode ist ideal, um in der gleichen Zeit einen Salat zu pflücken oder ein paar Frikadellen zu braten. Aber auch die Vorbereitung geht wie am Schnürchen. Mit Hilfe der Küchenmaschine ist alles in wenigen Minuten erledigt. Doch die elektrische Hilfe ist eigentlich gar nicht nötig, - versprochen! Im Rezept beschreibe ich die sichere Methode, bei der die geölten Kartoffelscheiben auf eine Schicht aus Zwiebeln und Speck gebettet werden. Dabei brennen Zwiebeln und Speck nicht so schnell an, entwickeln aber schon ein intensives Aroma.

Wenn dann mal der innere Desperado an den Herd will, müssen Zwiebeln und Speck sich eben fügen. Alles auf einmal mit Öl vermengen, und dann ab aufs Blech! Benötigt ein bisschen mehr Aufsicht, geht aber irgendwie auch. Eine Regel gilt auch in diesem Fall: Salz kommt erst zum Schluss!


Schichtarbeit mit Bratkartoffeln und Backblech | pastasciutta.de


All you need is...


In einem gewissen Rahmen ist heute der Tag des Backblechs, kann man sagen. Unter dem Motto "All you need is..." präsentieren Foodblogger leckere Sachen vom Blech. Eine Fundgrube von praktischen und großartigen Mahlzeiten aus dem Backofen gibt es in diesen Blogs:

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Wirklich so lecker, Bratkartoffeln mit Feldsalat! | pastasciutta.de


Rezept: Bratkartoffeln vom Backblech

für 1 bis 2 Personen

Alle Mengenangaben dienen nur der ungefähren Orientierung. Genaue Mengen sind bei diesem Rezept überhaupt nicht wichtig!


Zutaten:

400 g Kartoffeln
2 EL Erdnussöl oder Olivenöl
1 Zwiebel, ca. 50 g
60 g durchwachsenen Speck ohne Schwarte und Räucherkante
Salz

Außerdem

Schüssel
Backblech
Backpapier

Die Kartoffeln waschen, schälen und in Scheiben von etwa 2-3 mm schneiden. In eine Schüssel geben und mit dem Öl gründlich mischen, damit jede Scheibe benetzt ist.

Die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden. Den Speck in feine Würfel schneiden.
Backpapier auf das Blech legen. Zwiebeln und Speck darauf verteilen. Die geölten Kartoffeln darauf schichten. Das Blech in den kalten Ofen schieben und die Temperatur auf 180° Ober-/Unterhitze schalten. Nach 15-20 Minuten das Blech kurz rausnehmen und die Kartoffeln ein bisschen wenden und mischen. Speck und Zwiebeln so gut es geht nach unten schieben, damit sie nicht verbrennen. Die Bratkartoffeln sind fertig, sobald sie goldgelb und leicht gebräunt sind, nach etwa 35 - 45 Minuten. Dann nur noch rausnehmen und mit Salz würzen.


Zu Bratkartoffeln passt fast alles, - also auch Feldsalat! | pastasciutta.de

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