Montag, 6. März 2017

Mich hat es erwischt

Tödlicher Männerschnupfen - Jetzt auch bei Frauen!




War ja klar, dass das irgendwann kommen musste. Und mich überrascht es kaum, dass ich weltweit zu den ersten Opfern gehöre. - Ja, Schnupfen ist für mich eine schlimme Krankheit! Nase verstopft, Halsweh, Husten, - kurzum, ich habe mit dem Leben abgeschlossen. Und ich habe jetzt ganz ehrlich das Gefühl, noch nie hat ein Mensch so schlimmen Schnupfen gehabt, wie ich jetzt gerade. Dazu kommt eine Sache, die ich kaum niederzuschreiben wage, die ich bisher immer für einen Mythos hielt: Appetitlosigkeit. Kann man sich wirklich nicht ausdenken so etwas.



Seit Freitag ruhte dieses schöne Stück Dicke Rippe in meinem Kühlschrank. Doch, statt wie üblich mit großem Genuss zu überlegen, was daraus werden soll und welche Beilagen dazu passen würden, ließ mich die Rippe völlig kalt. Nur hin und wieder flackerte der Gedanke daran auf. Ach, ja, das Fleisch im Kühlschrank, das müsste ich auch noch machen. Mit letzter Kraft schob ich es gestern in den Ofen. 160° C verschafften mir drei Stunden Zeit für ein Schläfchen. Danach duftete die Wohnung phantastisch, aber auf Beilagen hatte ich immer noch keine Lust. Nicht einmal Fritten hätten mich reizen können. Als mir das bewusst wurde, schwand auch die letzte Hoffnung über meinen Zustand.

Damit anderen Menschen dieses schreckliche Schicksal erspart bleibt, hier noch ein Programmhinweis. Geht zwar um Grippe, aber die Ansteckungswege sind ja ähnlich. - Immer schön die Patschehändchen mit Seife waschen!

Grippe - wie wir uns schützen können, beim WDR

Grippe - wie wir uns schützen können, bei Youtube

Freitag, 3. März 2017

Ersatzprodukte

Quick Lunch: Schellfisch mit Mangold, Kartoffeln und Buttersauce

Schellfisch, in Würzsud gar gezogen | pastasciutta

Nach Karneval kommt es mir immer so vor, als läge plötzlich eine Vorahnung von Frühling in der Luft. Überall schießen Krokusse, Schneeglöckchen und Osterhasen aus der Kulisse. Der Appetit auf Grünzeug steigert sich in ungeahnte Dimensionen. Seit Tagen schon war mir nach frischem Spinat und ich stellte mir was Schönes mit Skrei und Kartoffeln auf dem Teller vor. Doch, Pech gehabt, Spinat gab es nur in Plastik eingeschweißt (was ich nicht so mag) und als "übriggeblieben, etwas schlaff, aber noch in Ordnung" (was ich noch viel weniger mag). Notgedrungen wich ich auf Stielmangold aus, aber der erwies sich im Nachhinein als ebenfalls schon etwas zu betagt. Macht wirklich keinen Spaß, für ein ramponiertes Bund Mangold und eine Knolle Knoblauch über 5 € zu zahlen und dann fast die Hälfte wegzuschmeißen.

Am Fischstand griff ich dann spontan zum Schellfisch, der irgendwie mein Liebling ist. Nichts gegen Skrei, aber so rein nach dem Lust- und Launeprinzip ist mir der Verwandte des arktischen Kabeljaus manchmal lieber.

Schellfisch mit Kartoffeln, Mangold und Buttersauce | pastasciutta

Zurück vom Wochenmarkt, schickte ich sogleich die Kartoffeln in den Whirlpool und setzte Wasser für Schellfisch und Mangold auf. Der Fisch bekam ein Bad aus Salzwasser mit Pfefferkörnen, Knoblauch und Zitrone. Der Mangold wurde nach dem kurzen Abkochen und Abgießen mit Knoblauch in Olivenöl und Butter gedünstet. Dazu gab es eine kleine Sauce aus Wein, Zitrone, Eigelb und Butter, abgeschmeckt mit etwas Monschauer Senf.

Wie ein Foodfoto entsteht | pastasciutta

Die appetitlichen Fotos kommen nur mit einem gut eingespielten Team zustande. Während ich hinter der Kamera stehe, passt der Kater auf das Essen auf. Überraschenderweise schmeckt ihm Schellfisch ziemlich gut.

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