Mittwoch, 20. September 2017

Eine Freude für die faule Köchin

Quick Lunch: Grünkernsuppe und Apfelpfannekuchen


Suppe, - also was ist das für eine Wahnsinnserfindung? Alles zusammen in einem Teller, unkomplizierter geht es doch gar nicht. Jeder wird satt, man muss nichts schneiden und meistens noch nicht einmal kauen. Wahrscheinlich verhalfen faule Esser dem Konzept zu seinem Durchbruch.

Faule Köchinnen freuen sich ganz besonders über eine leckere Grünkernsuppe mit Gemüse. Wenig Arbeit, viel Geschmack, alles Zackzack. So könnte man das Rezept kurz umreißen, denn viel mehr muss man gar nicht wissen. Höchstens noch, dass Grünkern und Gemüse drin ist. Wahrscheinlich bin ich nicht nur eine faule Esserin, sondern auch eine faule Köchin, denn diese Suppe gehört derzeit zu meinen absoluten Lieblingen. Bei aller Faulheit habe ich das Rezept jetzt trotzdem mal aufgeschrieben. So ganz genau muss man es mit den Zahlen nicht nehmen. An der beschriebenen Menge könnte sich eine Person sattessen, wenn sie gerade Holz hacken war und hinterher den Pfannekuchen weglässt. Oder wenn man den Nachmittag auf dem Sofa verbringen will. Mit zusätzlicher Gemüsebrühe und Sahne lässt sich aber auch eine wunderbare Suppenvermehrung hinkriegen.

Und weil die Grünkernsuppe so unwahrscheinlich schnell geht, ist hinterher noch Zeit für einen Apfelpfannekuchen. - Für den brauchen wir aber echt kein Rezept, oder?


Grünkernsuppe mit Gemüse

Zutaten:

für 2 Portionen

60 g Grünkern (falls keine Küchenmaschine vorhanden: Grünkernschrot)
ca. 750 ml Gemüsebrühe
1 Stange Lauch
1 kl. Möhre
1 Msp. Madras Curry
1 Handvoll Spinat
2 EL Sahne
Salz
schwarzer Pfeffer
Muskat
Grünkern (z.B. im Standmixer) schroten. Den Schrot in einen Suppentopf geben und knapp mit kaltem Wasser bedeckt etwa eine Stunde einweichen. Statt den Grünkern einzuweichen, kann man ihn natürlich auch ein paar Minuten länger kochen, bevor man mit dem Gemüse weitermacht. Die Gemüsebrühe aufgießen und langsam zum Kochen bringen.
Den Lauch putzen, die dunkelgrünen Teile in sehr kleine Stücke schneiden und mit dem Grünkern kochen. Den restlichen Lauch in sehr feine Streifen schneiden und die Möhre in sehr feine Würfel schneiden. Beides mit dem Curry (wirklich nur eine Messerspitze!) in die Suppe geben. Den Spinat waschen und mit einem großen Messer grob hacken, ebenfalls zur Suppe geben. Sahne hinzufügen. Die Suppe ist fertig, sobald der Grünkern weich ist. Abschmecken mit Salz, Pfeffer und Muskat.

Apfelpfannekuchen mit Puderzucker | pastasciutta.de

Apfelpfannekuchen frisch aus der Pfanne | pastasciutta.de



4 Kommentare:

Miz Threefivesix hat gesagt…

Das will ich auch haben. Grünkern=Neuland. Apfelkücherl kenne ich,sehen sehr schick aus. Übrigens ist dein Robotertest eine echte Herausforderung - ich musste ca. 30 Straßen identifizieren, bevor ich zu Wort kam...

nata hat gesagt…

Waaaaas? - Ach, Du weißt doch, ich mach das nicht selber. Aber dass jetzt ausgerechnet Du ein Roboter sein sollst... Da kannst Du mal sehen, wie diese Maschinen so drauf sind. Zurück zum Thema: Liebe Ilse, wie konntest Du die Achtziger und Neunziger überleben ohne Grünkern? Probier ruhig mal diese Suppe aus. Ich finde, da kommt der Grünkern ganz groß raus. Sogar echte Fleischmonster verschmähen sie nicht.

Miz Threefivesix hat gesagt…

Drei Worte: Ich war in England (äh, vier Worte). Da gab's noch nicht mal anständigen Bohnenkaffee, ganz zu schweigen von Grünkern und Dinkel. Ich probier's!

nata hat gesagt…

@Ilse: Ich ahnte es... Ja, Grünkern ist eine ziemlich deutsche Angelegenheit, das vergisst man manchmal. Schmeckt aber trotzdem prima ;-)

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