Donnerstag, 3. März 2016

Der Sauerkraut-Express

Tagebuchbloggen: Mein Mittagessen, Sauerkraut mit Würstchen




Frisches Sauerkraut bekomme ich beinahe an jeder Ecke. Die Metzger verkaufen den sauren Kappes und auch die Supermärkte bieten ihn an ihrer Metzgereitheke an. Doch inzwischen habe ich ein bisschen den Überblick verloren, wo das Sauerkraut gut schmeckt und wo es weniger gut ist. Meist kaufe ich den milchsauer fermentierten Kohl gar nicht, sondern nehme ganz einfach das entgegen, was meine Eltern zu viel erworben haben.

Seit vielen Jahren bringen sie regelmäßig kleine Eimer mit frischem Kraut aus dem Elsass mit. Davon bekomme ich so häufig etwas ab, dass ich nie in die Verlegenheit gerate, Sauerkraut zu kaufen. Weil meine Eltern schon seit einer Weile nicht mehr im Elsass waren, wunderte ich mich etwas, da sie mir nun schon wieder einen kleinen Plastikeimer mit frischem Kraut überreichten. Dieses Mal kam der suure Kappes vom Hof Dieckmann in Kerpen-Bergerhausen. Unter dem Namen "Heinzelmännchen Sauerkraut" ist das Weißkohlprodukt bei uns in der Region sehr bekannt. Früher, bevor der elterliche Sauerkraut-Express so häufig ins Elsass fuhr, habe ich selbst öfter auf dem Kerpener Hof eingekauft.

Für ein schnelles Mittagessen ist Sauerkraut ein Segen. Ich habe es mit Zwiebeln, Knoblauch und Kümmel geschmort und ausnahmsweise keinen Wein angegossen. Warum eigentlich nicht? Dazu gab es Kartoffelpüree mit Knoblauch, Baked Beans, ein bisschen Speck und eine leckere Wurst vom Hof Söntgerath.


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