Donnerstag, 10. Januar 2013

Pasta #51 - Spaghetti mit Sprütchen und Sbrinz


Die Weihnachtsferien haben einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Nach üppigen Fleischmahlzeiten steht mir der Sinn noch immer nicht. Ohnehin braucht ein gewöhnliches Mittagessen an einem Mittwoch nicht so aufwändig zu sein. Schnell ein paar Spaghetti ins heiße Wasser und den Rosenkohl geputzt. Rosenkohl sagt hier übrigens kein Mensch. Das heißt Spütchen (mit langem ü). Die Sprütchen schneide ich in Viertel und koche sie kurz und knapp in Gemüsebrühe. In einer Pfanne brate ich Zwiebeln mit etwas Salz an, gebe die gekochten Sprütchen und etwas Butter dazu, dann eine ordentliche Menge Knoblauch. Mit Muskatnuss würzen, mit Gemüsebrühe und Sahne ablöschen. Alles fertig, bis die Spaghetti gar sind. Wer sehr schnell ist, schafft es auch noch, den Sbrinz rechtzeitig zu reiben. Bei Tisch würze ich mit meinem derzeitigen Lieblingsgewürz, einer Pfeffermischung, die ich momentan auf allen warmen Gerichten mit Käse oder auf geschmolzenem Käse unheimlich toll finde.

5 Kommentare:

356 Tage hat gesagt…

Spaghetti mit Zungenbrechern! Meine Oma hat zu Rosenkohl immer "Brockerl" gesagt.

Wilde Henne hat gesagt…

Sprütchen... lustiges Wort. Bei der Turbohausfrau in Österreich heissen die Dinger Kohlsprossen. Wir Berner sagen ganz normal Röselichöli (mit ganz offenem ö - beide Male) dazu ;-)

Joerg hat gesagt…

Alliterationengewitter - die Headline könnte von mir sein ;-)

nata hat gesagt…

@356 Tage: Und wenn meine Oma von "Brocke" sprach, dann waren Bonbons gemeint :))

@Wilde Henne: Bei Spütchen lässt sich die Verwandtschaft zu Sprossen kaum leugnen. Aber die Berner Variante ist schon was für Spezialisten ;)

@Jörg: Es war quasi unausweichlich.

Küchenjunge hat gesagt…

Das sieht sehr lecker aus! Und toller Name für Rosenkohl!!! :-)

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