Samstag, 14. April 2012

Sicherheit geht vor


Leider kann ich nicht von mir behaupten, eine Sportart neu erfunden zu haben. Jedoch brüste ich mich gerne damit, dass meine Freunde im Winter 2011 das Rotweinwandern revolutionierten. Vielleicht ging der Sache in Wirklichkeit jahrelange Planung mit waghalsigen Selbstversuchen voraus. So genau kann man das nie wissen. Doch für mich erweckte es den Anschein, als sei der geniale Einfall mal eben so, ganz nebenbei, entstanden.

Eines Tages luden meine Freunde zur "Rotweinwanderung ohne Wandern" ein. - Genial, oder? Man spart sich nicht nur die Lauferei, sondern entgeht unter Umständen auch schlimmen Unfällen, aufgrund von Kontrollverlust. Von den Gefahren am Steilhang in Verbindung mit der Gleichgewichtsproblematik möchte ich gar nicht sprechen.

Der herrliche Abend mit Champagner und wunderbaren Weinen führte dazu, dass sich jetzt noch einmal eine größere Gruppe ganz begeistert zu einer Wiederholung traf. Ich nahm einen Speckguglhupf mit, der vor Ort bereits auf Facebookfreunde traf und gleich wiedererkannt wurde. Das herzhafte Gebäck ist sehr leicht herzustellen und passt wirklich gut zum Wein.

Speckguglhupf
500 g Mehl
1 Würfel Hefe (oder 2 Tütchen Trockenhefe)
250 ml Wasser
1 TL Salz
125 g weiche Butter
1 Ei
1 EL Zucker
ca. 200 g durchwachsenen Speck
Hälfte einer kleinen Zwiebel

ca. 1 EL weiche Butter für die Form

Den Speck in kleine Würfel schneiden und mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten. Nicht zu lange braten, weil die Würfel sonst trocken werden. Die Zwiebel so fein wie möglich schneiden und ganz kurz mit dem Speck schwitzen lassen. Auf einer doppelten Lage Küchenpapier abtropfen und abkühlen lassen.

Aus Mehl, Hefe, Wasser, Salz, Butter, Ei und Zucker einen weichen Hefeteig kneten. Eine Napfkuchenform großzügig mit Butter ausfetten. Nach 20 Minuten Speck und Zwiebeln unterkneten und den Teig in die Form geben. Eine saubere Plastiktüte wie ein Zelt darüber stülpen und den Teig etwa 1 Stunde gehen lassen.

Den Backofen auf 180° C aufheizen und den Guglhupf auf der 2. Stufe von unten 1 Stunde backen. Nach dem Backen sofort aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.



7 Kommentare:

Anikó hat gesagt…

Uiuiuiui, davon hätte ich jetzt gerne ein Stück. Bin ja eh eher für herzhaftes als Süßkram zu haben :-) Der muss nachgebastelt werden!

nata hat gesagt…

Ja, ich habe heute auch schon überlegt, wann ich den Gugl wieer backen könnte. Kann ich wirklich nur empfehlen.

Wilde Henne hat gesagt…

Mmmh, Speckgugelhupf... und für mich dazu ein Glas Gewürztraminer...

Fällt mir grad ein - so'n Vegetarier weiss gar nicht, was ihm im Leben entgeht ;-)))

Claudia M. Overmann hat gesagt…

Allein der Anblick ließ mir das Wasser im Munde zusammen laufen.Wo ist doch bloß meine Guglhupfform?

Barbara hat gesagt…

Die absolut perfekteste Begleitung zu Rotweinwanderungen!

Bonjour Alsace hat gesagt…

Oh, ein Traum-Gugelhupf für die Herzhaften ;-)

Heike hat gesagt…

Backen ist aber auch ganz schön gefährlich. Kannst du das für mich übernehmen? Essen schaff ich dann alleine :)

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