Freitag, 30. März 2012

Heimische Landwirtschaft



Was macht sie denn jetzt? Kocht sie denn nur noch ugly? - Nee, auch wenn es nicht gerade State of the Art ist, ich finde das schön! Ein richtig voller Teller lacht mich an. Nix für kleine Esser, sondern eher was für die Hungrigen. Und dieses superfrische Grünzeug obendrauf hebt sofort meine Laune, schon beim ersten Anblick.


Bei Heike und bei Ilse habe ich es gesehen und noch im selben Moment nachgemacht. Trockenerbsen hat man ja sowieso immer im Haus, wegen der Ähzezupp. Einfach in eine Tasse mit Wasser legen ud 24 Stunden einweichen. Dann einen Topf mit Erde aufstellen, eingeweichte Erbsen darauf legen und mit einer dünnen Schicht Erde bedecken. Nun kann man den Erbsen beim Wachsen zusehen. Ab und zu mal ein Schnipselchen probieren, schmeckt wie Erbsen. - So 'ne Überraschung!


Heute Mittag bekam ich ein Huhn geschenkt. Genau genommen ein Paket mit eingeschweißtem, mariniertem Hühnerfleisch von untadeliger Herkunft. Das Hühnerfleisch habe ich in der Grillpfanne angebraten (oder angegrillt?) und dann im Backofen bei 180° C fertig gegart. Es liegt, in Streifen geschnitten, auf einem Bett aus Bratnudeln mit Zwiebel, Möhren und Paprika. Richtig frisch und knackig wird das Ganze durch die Erbsensprossen. Mit fein geschnittener Frühlingszwiebel, Koriandergrün, frischem Ingwer, Melfor, Sojasauce und Sesamöl angemacht. Quasi wie ein Salat auf dem richtigen Essen.

11 Kommentare:

Freundin des guten Geschmacks hat gesagt…

Das will ich auch haben, sofort.

nata hat gesagt…

Ein paar Tage müsstest Du schon warten...

kleine fluchten ♥ hat gesagt…

Boah, das klingt ABARTIG lecker!
Aber vermutlich werde ich die Erbsensprossen nicht bis heute mittag auf passender Länge haben *schmoll*

LG Tina

Arthurs Tochter hat gesagt…

Danke! Ich nehme den Teller hinten links.

Petra aka Cascabel hat gesagt…

Du bist also auch mit frischem Erbsensprossen-Grün unterwegs, was für ein Zufall :-) Ich sehe, du hast sie eingeweicht - mach ich beim nächsten Ansatz auch.

356 Tage hat gesagt…

Ja, diese Erbsensprossen sprießen durch die Blogwelt! hab sie neulich auch bei Sarah Wiener in Berlin serviert gekriegt - der Durchbruch in die deutsche Trendküche. Simply irresistible! Und von wegen ugly!

Turbohausfrau hat gesagt…

Da hat Heike was ausgelöst! Meine Erbsensprossen werde ich am Wochenende ernten.
Dein Rezept schaut einfach nur toll aus. Von wegen "ugly ...

lamiacucina hat gesagt…

Erst dachte ich an Deko-Schnickschnack, abe wenn de Sprossen wrklich nach Erbsen schmecken, will ich es auch mal probieren.

Christina hat gesagt…

Ich reihe mich ein, das probiere ich auch mal aus! Das könnte ich auch mit meinem pflanzenunfreundlichen schwarzen Todesdaumen hinkriegen ... ;-)

claudia o. hat gesagt…

so lasse ich mir das gefallen, da werde ich auch einmal zur landwirtin werden, danke für den tip. lg claudia o.

Hesting hat gesagt…

Ich muß das dann wohl auch mal testen, die letzten Kichererbsensprossen (mit ohne Erde ;)) sind schon eine ganze Weile her.
Danke für die Anregung.

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