Montag, 13. Dezember 2010

Grüezi, Adventsgebäck!


Das meistgebackene Guetzli der Schweiz, ist nach einer Stadt in Norditalien benannt. Warum die Schweizer ihre kleinen Butterplätzchen als Mailänderli oder Mailänder Brötchen bezeichnen, haben sie jedoch vergessen. Wahrscheinlich ist der Grund dafür von Kanton zu Kanton verschieden.

Gute Butter gehört in jedem Fall hinein, ebenso wie die abgeriebene Schale einer Zitrone. Die Rezepte unterscheiden sich jedoch nur geringfügig. Daher habe ich die Versionen zweier vertrauenswürdiger Schweizer auf mich einwirken lassen und daraus einen Teig geknetet. Offenbar ist es wichtig, dass der Teig dick ausgerollt wird. Das unterscheidet die Mailänderli von vielen anderen Butterplätzchen.

Die erprobten Rezepte von Zorra / 1 x umrühren bitte und Robert / lamiacucina, bzw. Frau L., standen Pate für meine Mailänderli.
So klassisch wie das Gebäck selbst, ist in der Schweiz vermutlich auch die Verwendung dieses Rezeptes, bei Betty Bossi.
Weil das Gebäck auch in Süddeutschland nicht ganz unbekannt ist, gehören die Butterplätzle in der Cucina Casalinga ebenfalls zum Weihnachtserlebnis.

9 Kommentare:

zorra hat gesagt…

Die Rezepte unterscheiden sich nicht nur von Kanton zu Kanton ich glaube sogar von Haushalt zu Haushalt. ;-) Schön sind sie geworden deine Mailänderli und auf die Serviette bin ich ganz neidisch. ;-),

Anikó hat gesagt…

Kenne ich gar nicht die Plätzchen, (also außer aus den diversen Blogs *g*) hab ja aber auch keine persönlichen Beziehungen in die Schweiz. Aber es hört sich nach sehr guten Plätzchen für Frau Mama an, die ist ja von so Mürbchen eh immer sehr angetan. Vielleicht bastel ich die nächste Woche mit ihr zusammen :-)

Irene hat gesagt…

die sehen auch hübsch aus! zorra solche servietten gibt es in zig grössen, spätestens in 7 Monaten wieder ;)
bei mir ist der Mailänderliteig noch immer im Kühlschrank, diese werde ich mit den Kindern backen und verzieren.
Die schmecken auch mit einer Puderzuckerglasur oder Schokolade obendrauf und für die Kinder haufenweise Dekoperlen :)
Grüssli aus der Schweiz
Irene

nata hat gesagt…

@zorra: Danke, die Servietten waren ein Geschenk, das bereits länger im Schrank schlummerte.

@Anikó: Das ist die eidgenössische Plätzchenmission. Wenn man zu viele davon gegessen hat, muss man Schweizerdeutsch sprechen. Obacht!

@Irene: Danke! Bei mir musste der Teig auch ein oder zwei Tage liegen, weil ich schnupfenbeding keine große Lust aufs Backen hatte. Offenbar bekommt es dem Teig aber ganz gut.

365 Tage hat gesagt…

kannte ich auch noch nicht, und finde den Beitrag rundrum reizend.

lamiacucina hat gesagt…

wo auf solchen Servietten gegessen wird, brauche ich keine Teller. Schön geraten !

Hesting hat gesagt…

Hm, mit einem kleinen bißchen Zitronenschale sicher sehr lecker, Deine Mürbeteig-Models. :)

Suse hat gesagt…

Ohne Vanille, Zimt, Kokos oder senstwelche Weihnachtsaromen...komisch, dass es die echt nur zu zu dieser Jahreszeit gibt.
Ob man aus der Schweiz vejagt wird, wenn man die zu Ostern isst?

nata hat gesagt…

@365Tage: Danke! Aber ich dachte, die wären in Süddeutschland ebenso bekannt...?

@Ich danke Dir! Muss aber zugeben, ich war selbst ganz überrascht, dass ich die Servietten noch hatte.

@Ja, Zitronenschale scheint ein wichtiger Faktor zu sein. Anders gehen sie wohl nicht als Mailänderli durch.

@Suse: Ich weiß nicht, wie schnell sie einen verjagen, wenn es ernst wird. Aber vielleicht hat man ja vorher noch Zeit für ein kleines Käsefondue?

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