Samstag, 16. Oktober 2010

Auf den zweiten Blick




Nachdem unsere erste Begegnung nicht gerade erfreulich war, habe ich wiederholt versucht, mich mit diesen dunkelroten Karotten anzufreunden. Beim ersten Mal schmeckten sie seifig und erdig, und zu einem zweiten Mal kam es lange Zeit gar nicht. Immer wenn die Kreuzung aus Urmöhre und Gegenwartskarotte irgendwo im Supermarkt lag, hatte sie schon gummiartige Konsistenz und war nicht mehr ganz frisch.


Gestern dann, im Biohof Bursch, dunkelrote Möhren, so knackig wie frisch vom Feld. Der Geschmack hat mich total überrascht. Keine Spur von Erde oder Seife. Das Gemüse ist superaromatisch, nussig und karottig. 
Daraus mache ich einen Salat mit Apfel, Zitrone, Salz, Olivenöl und Sonnenblumenkernen. Einfacher gehts nicht.

Auch die Rote Bete hat sich deutlich mehr Mühe gegeben, als nötig gewesen wäre. Auf dem Biohof bekam ich ganz zarte kleine Knollen mit einem herrlichen Geschmack. Auch daraus wird ein Salat. Rote Bete kochen, mit gutem Essig, Olivenöl, Salz und Zwiebeln anmachen.


16 Kommentare:

Anikó hat gesagt…

Schöne Salate! Die Farben sind großartig! Und ja, ich könnte auch mal wieder in die hiesige Markthalle pilgern und mich nach den lila Möhrchen umgucken :-)

nata hat gesagt…

@Anikó: Och menno, ich will auch ne Markthalle...

Hesting hat gesagt…

Ich bin beeindruckt.
Unser Biobauer auf dem Wochenmarkt scheint dieses Jahr keine farbigen Möhren zu haben.

nata hat gesagt…

@Hesting: Bei uns gibt's nicht mal 'nen Biobauern auf dem Markt.

bioblog-weissig hat gesagt…

Die Farben - da bekomme ich doch direkt Appetit.

Übrigens: Ich mache schon mal einen Salat aus Apfel, Rote Beete und Möhre. Einfach nur fein reiben und mit Meerrettich abschmecken.

Liebe Grüße
Karin

Suse hat gesagt…

"Kreuzug aus Urmöhre und "Gegewartskarotte" hat mich sehr zum Schmunzeln gebracht.
Und ganz nebenbei sieht man mal wieder, dass es doch wichtig sein kann, Wo man sein Gemüse kauft.
Schöne Salate!

Christina hat gesagt…

Die Farben sind einfach der Kracher! Hier gibt´s die dunklen Möhren auch nur selten und mit Glück zu finden, schade, sonst würde ich sie viel öfter verwenden.

lamiacucina hat gesagt…

doch im Innern kann sie die orange Karotte nicht verleugnen.

anie's delight hat gesagt…

Ich finde die Möhren richtig schön und farbig. Auch der Geschmack passt mir gut. So bringen sie ne ganz andere Farbe auf den Tisch und in den Salat.

Die andere Seite hat gesagt…

Sieht ja sehr appetitlich aus, tolle Farben!!!! Habe diese dunkelroten Karotten noch nie vorher gesehen, woher kommt denn die Faerbung... irgendeine Kreuzung oder schlicht nur eingefaerbt!?
Ganz liebe Gruesse
Maren

nata hat gesagt…

@bioblog-weissig: Ich muss zugeben, dass ich Rote Bete noch nie roh gegessen habe.

@Suse & Maren: Es ist ernst gemeint, denn es handelt sich wohl wirklich um eine Kreuzung: kuckstu!

@Christina & anies delight: Die Farben waren der Grund für den Kauf, aber der Geschmack stand dem in nichts nach.

@lamiacucina: Im Innersten ist sie eine Karotte, da hast Du recht. Auch der Geschmack sagt das.

Anikó hat gesagt…

Nata, ich würde sagen, komm' einfach her und ich zeig Dir die Markthalle und als Vergleich den Wochenmarkt in Göttingen (den ich lieber mag *g*) ;-)

Sylvia hat gesagt…

Farblich top, aber geschmacklich haben mich meine lila Möhrchen noch nicht so überzeugt. Dank Deinem Bericht werde ich mal einen zweiten Versuch wagen. Am besten in Kombination mit blauen Vitelotten-Kartoffeln... :-)

Barbara von Alpenschick hat gesagt…

Das Schnittbild vom Rüebli ist natürlich unübertreffbar und wenns dann auch noch schmeckt, steht dem feinen Essen ja nichts mehr im Weg.
Liebe Gr¨sse
Barbara

Frau Sonntag hat gesagt…

Lecker. Ich bin ja der Meinung man sollte grundsätzlich alles essen, was lila / pink ist...
Der nächste Bioladen hat die relativ häufig im Angebot. Ich muss allerdings zugeben, dass ich die nur kaufe, weil ich die Farbe so gut finde:-)

daniela hat gesagt…

Unser Biohof, wo wir immer einkaufen, baut diese Karotten ebenfalls an und ich kann dir nur beipflichten: der Kram aus dem Supermarkt kann geschmacklich nicht einmal ansatzweise damit mithalten.

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