Donnerstag, 22. April 2010

Was mir fehlt und was ich neulich gekauft habe


Nata ist Rheinländerin und sie lebt in einem Vorort von Köln. Sie scheint sich dort sehr wohl zu fühlen, auch wenn ihr gewisse Dinge fehlen.

Ich heiße nata und habe früher mal in Saarbrücken gewohnt. Seit ein paar Jahren lebe ich wieder in der Stadt, in der ich aufgewachsen bin, vor den Toren von Köln. Das ist richtig schön, denn über weite Strecken des Jahres kann ich sogar den Kölner Dom sehen, wenn ich aus dem Fenster blicke. Den Rest des Jahres sind die alten Bäume dazwischen, in denen die Halsbandsittiche leben, und das ist ja auch sehr schön.

Nur ein einziges Mal seit meinem Umzug fuhr ich wieder nach Saarbrücken, und das lag an meiner Freundin und an einer Bücherlesung. Saarbrücken habe ich nie vermisst, aber jetzt war ich froh, dass ich noch einmal zum Einkaufen über die Grenze fahren konnte. Nach wenigen Minuten erreicht man den großen Cora in Forbach, gleich an der Autobahn. Früher habe ich einen großen Teil meiner Einkäufe dort erledigt.

Heute erscheint mir das Angebot noch viel attraktiver und üppiger als damals. Ich habe viele Dinge entdeckt, für die ich jetzt glatt noch einmal zurückfahren möchte, weil ich sie nicht gleich mitgenommen habe.



Zu den Dauerbrennern im sac de courses gehören die putzigen kleinen Blechdosen mit Maronenpüree, Marrons de l'Ardèche. Es gibt sie in allen möglichen Größen und ich habe schon Wagenladungen davon besessen und leer gegessen. Viele der leeren Blechbüchsen standen zur Deko in meiner Wohnung rum oder dienten als Kerzenständer, bzw. Teelichthalter.

Obwohl ich ein ausgesprochenes Faible für diese Art von Blechdosen habe, ist es vorwiegend der Inhalt, der mich reizt. Das Maronenpüree hat eine deutliche Vanillenote und schmeckt vorzüglich auf frischem Stangenweißbrot französischer Bauart.


Heute Morgen war leider nur noch blödes dunkles Brot im Vorrat. Mit Magerquark machte sich die Schnitte ebenfalls ganz gut unter dem Püree. Die Franzosen essen Marrons de l'Ardèche ganz gerne mit Joghurt, wobei mir das ein ausgesprochenes Frauenessen zu sein scheint. Am liebsten mag ich die Creme als Füllung der Gallette des Rois.

6 Kommentare:

365 Tage hat gesagt…

ach diese blechdöschen habe ich auch schon gesammelt - flashback. das puree ist auch lecker.

Toni hat gesagt…

Ich hab auch ein Faible für hübsche Blechdosen. Das Maronenpüree hatte ich aber noch nie. Werd ich bei der nächsten Gelegen mal drauf achten.

lamiacucina hat gesagt…

Alte Blechdosen kenne ich auch, ich darf sie Abstauben.

Die andere Seite hat gesagt…

nata: Bei den vielen Dosen auf dem Bild scheinst Du das Pueree wirklich ziemlich gern zu moegen!!? ;0) Ich habe es noch nie probiert, sollte ich vielleicht mal tuen!?
Ich wuensche Dir einen schoenen Tag und keinen Schreck kriegen, wenn Du in die Kueche kommst ;0).. ich habe mich schon mal an den Tisch gesetzt und bin ganz gespannt, was es heute gibt! ;0)
Liebe Gruesse
Maren

nata hat gesagt…

@365 Tage: Dann verstehst Du mich wenigstens;o)

@Toni: Unbedingt drauf achten, wenn Du in einen französischen Supermarkt kommst. Das Zeug ist ein Klassiker, - und ist auch noch in diese hübschen Dosen verpackt :o)

@lamiacucina: Ich habe noch viele andere Blechdosen. Da könnte ich eine Menge abstauben...

@Maren: Du meinst, das wären viele Dosen? Ich habe wirklich schon Unmengen davon weggeschmissn.
Am Küchentisch darfst Du gerne Platz nehmen. Aber bitte nicht daran stören, dass eine Katze darauf sitzt!

Schnuppschnuess hat gesagt…

Da bin ich jetzt aber froh, dass ich weiß, was ich mit exaktement der Dose machen kann (und dem Inhalt), die ich vor einem Jahr in Frankreich gekauft habe. Ich hole datt Ding jetzt sofort aus dem Keller.

Und wo ich meine Stife reinstelle, wegenz neuem Schreibtisch, weiß ich jetzt auch.

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