Samstag, 17. April 2010

Kalbfleisch & Elbling


So mag ich Samstage. Lange schlafen, gemütlich Tee trinken und Blogs lesen. Danach mit dem Fahrrad bei allerschönstem Wetter ins Nachbardorf radeln und frische Sachen kaufen.

Zu Hause basteln wir aus unseren Einkäufen ein richtig feines Essen. Kalbsschnitzel mit Frühlingszwiebeln in Elblingcreme. Den Elbling hatte ich natürlich von meinem kleinen Ausflug nach Luxemburg mitgebracht. Obwohl in Luxemburg wirklich großartige Pinot Gris und Pinot Blanc gekeltert werden, liebe ich den einfachen Elbling sehr. Dazu gab es Kartoffelspalten aus dem Ofen und einen frischen Eichblattsalat mit Tomaten.

7 Kommentare:

lamiacucina hat gesagt…

Kein Hund, der sich das Schnitzel auf dem Gepäckträger des Fahrrads schnappen wollte ? Hier gibts einen vergleichbaren Wein, den Räuschling, wegen seiner Säure ebenfalls sehr gut für Saucen geeignet :-)

Arthurs Tochter hat gesagt…

Sehr schön, das gefällt mir! Aber zum Trinken finde ich den Elbling nicht gut, habe jedenfalls noch keinen probiert, mit dem ich mehr als hätte kochen wollen.

nata hat gesagt…

@Robert: Da habe ich wohl Glück gehabt, dass kein Hund kam :o) Nach dem Räuschling werde ich bei Gelegenheit mal Ausschau halten. Klingt interessant.

@Arthurs Tochter: Bei mir ist ja so, dass ich keinen Wein zum Kochen nehme, den ich nicht auch trinken würde. Aber der Elbling ist schon ein ziemlich rauher Geselle. Das muss man mögen. Auch in der Soße kommt er ziemlich spitz raus. Aber ich habe eine besondere Neigung zu diesem Zeug.

My Kitchen in the Rockies hat gesagt…

Mich wuerde interessieren wo Du Dein Kalbfleisch kaufst? Is it humanely raised? Wie findet man denn in D diese Bauern, die sich auch um das Wohl der Tiere kuemmern. Sorry for the question, aber wir kommen bald auf Besuch. Ich kaufe hier in den U.S. gar keins. Thanks.

nata hat gesagt…

@My Kitchen in the Rockies: In diesem Fall kam das Kalbfleisch von einem Großmetzger mit ausschließlich regionalen Bezugsquellen. Im Laden liegen Prospekte mit hübschen Fotos aus den Ställen aus, aber ich muss zugeben, dass ich viel mehr auch nicht darüber weiß. Eine andere Bezugsquelle für Kalbfleisch ist ein Bauer in der Nähe, der selber zwar nur Schweine züchtet, aber Kalb von einem anderen Hof bezieht. In diesem Fall verlasse ich mich auf das Urteil des Verkäufers.

Wenn ich das richtig sehe, dann lebst Du in Colorado. Da kannst Du natürlich mit meinen Einkaufsquellen im Rhein-Erft-Kreis wenig anfangen. Wie wäre es, wenn Du mal Jen von http://userealbutter.com/ kontaktierst? Sie zeigt doch immer so tolle Produkte in ihrem Blog und sie lebt auch in Colorado. - Und berichte mal, was daraus geworden ist!

Kirsten hat gesagt…

Vielen Dank fuer die Info. Ich werde mich mal bei "userealbutter" umsehen. Bei unserem Wholefoods gibt es jetzt auch Kalbfleisch das humanely raised ist. Hab ich aber erst vor ein paar Tagen rausgefunden. Meine Frage war mehr auf D bezogen, wegen des naechsten Urlaubs. Vielen Dank fuer Deine Antwort. Gruesse.

nata hat gesagt…

@My Kitchen in The Rockies: Natürlich kann ich nicht sagen, ob es in Deutschland überall so ist. Aber ich denke, es müsste möglich sein, Kalbfleisch ab Hof zu kaufen, weil die Höfe sich ja auch untereinander, wie beschrieben, austauschen. Oder man kauft im Biohandel, der ja auch recht weit verbreitet ist. Mit Bio ist man wahrscheinlich auf der sicheren Seite.

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