Freitag, 12. März 2010

Parmentier für Härtefälle


Essen und Schlafen sind meine Sportarten. In letzter Zeit vollbringe ich wahre Meisterleistungen darin, denn ich könnte beides abwechselnd ohne Unterbrechung tun. Ich bin wirklich gut darin! Die Kehrseite der Medaille ist, dass ich praktisch gar nicht mehr richtig satt werde. Richtig wach werde ich auch nicht, aber darum soll es hier gar nicht gehen.

Unter diesen Vorzeichen dachte ich mir gestern ein besonders brutales Rezept aus. Schön viel Olivenöl und Sahne! Und überbacken! Sowas muss einfach zufrieden machen, oder nicht?

Hachis Parmentier à la Crème

Zunächst Kartoffeln kochen und ein Püree daraus herstellen. Mit Salz und Muskat würzen, mit Butter und Parmesan verfeinern.


Schalotten, Lauch und Möhre in Olivenöl anschwitzen, salzen und zum Schluss reichlich Knoblauch hinzufügen. Das Gemüse aus der Pfanne nehmen und gemischtes Hackfleisch darin ohne Fett anbraten, salzen, pfeffern. Mit Wein und Sahne ablöschen, je nach Geschmack etwas Brühe hinzufügen und kurz kochen lassen, bis ein Teil der Flüssigkeit verdampft ist.


Gemüse und Fleisch mit Soße in eine flache Auflaufform geben. Püree darüber streichen. Die Oberfläche mit Olivenöl bestreichen. Bei 180° C in den Backofen schieben, bis der Auflauf goldgelb ist.

Und? Macht das jetzt endlich satt? - Ja, ein bisschen. Aber ehrlich gesagt, wäre ich auch zufrieden, wenn mir einer ein Mc Menü ans Bett bringen würde...

4 Kommentare:

fressack hat gesagt…

Foodporn.

Eines meiner Lieblingsessen von früher. Allerdings tat ich noch Käse drauf.

Geniesser hat gesagt…

Ich glaube, das mache ich morgen mal für Mama. Aber vielleicht nehme ich Blumnekohl.

lamiacucina hat gesagt…

Essen und Schlafen. Worunter fällt denn das Kochen ? Das kommt doch noch vor dem Essen.

nata hat gesagt…

@fressack: Der Parmesan war ja im Kartoffepüree. Ich hatte Angst, dass es sonst zu wenig Kalorien hat.

@Geniesser: Da freut die Mama sich bestimmt. Finde ich sowieso ne coole Aktion, dass Du immer so schöne Sachen für sie kochst.

@Robert: Das Kochen dürfte gerne jemand für mich übernehmen, wenn ich ehrlich bin. Ein Leibkoch wäre eine feine Sache!

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