Dienstag, 20. Oktober 2009

Mein liebstes Mamarezept: Paprikagemüse mit Reis in der einzig wahren Version

Die Oktoberaufgabe der Hüttenhilfe hat mich echt zum Grübeln gebracht. Mamarezept? - Ich weiß gar nicht, ob meine Mutter nach Rezept kocht. Welches Gericht wurde zu Hause überhaupt immer gleich zubereitet? So lange ich denken kann, sammeln meine Eltern Kochbücher. Da wurde viel gelesen, ausprobiert und herumexperimentiert.

Nach langem Nachdenken fiel mir ein Gericht ein, das mich vor lauter Vorfreude ganz nervös werden ließ. Wenn ich aus der Schule kam und es roch nach Paprika, Hackfleisch und Zwiebeln, dann wurde wenigstens der Nachmittag schön. Meine Mutter nannte es Paprikareis oder Paprikagemüse mit Reis. Die Urversion stammt vermutlich aus der Rezeptsammlung "MENÜ". In späteren Jahren hat meine Mutter es leider auch abgewandelt, aber ich koche es heute noch so, wie ich es aus meiner Kindheit in Erinnerung habe, - als einziges Gericht überhaupt.

Für 4 Personen:
  • 4 Portionen Parboiled Reis mit Salzwasser aufsetzen. Das Wasser soll kurz aufkochen und danach verdampfen.
  • 1 dicke oder zwei mittelgroße Zwiebeln schälen und würfeln.
  • mindestens 4 Knoblauchzehen schälen und würfeln.
  • 1 große oder 2 kleine grüne Paprikaschoten waschen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  • 2 oder 3 rote Paprika waschen und in Stücke schneiden.
  • ca. 400 g Rinderhack mit wenig Olivenöl anbraten. Das Fleisch braucht nicht braun zu werden, da es bei diesem Gericht nicht auf Röstaromen ankommt.
  • Zwiebeln hinzufügen und mit dem Hackfleisch schmoren.
  • Mit Pfeffer, Chili, Salz und Thymian ganz leicht würzen.
  • Grüne Paprika hinzufügen.
  • Rote Paprika und Knoblauch dazugeben.
  • 1 Dose gehackte Tomaten, 1/2 l Brühe und etwas Tomatenmark in den Topf geben und alles zusammen ein paar Minuten kochen lassen.
  • Zum Schluss mit ca. 4 El. Tomatenketchup und etwas Salz abschmecken.
  • Paprikagemüse mit dem Reis zusammen servieren.
Wenn ich dieses Gericht heute neu erfinden sollte, dann würde ich es sicherlich ganz anders machen. Aber als nette Kindheitserinnerung taugt es nur so und nicht anders. Es sollte unbedingt wenig Fett und Gewürze enthalten und es muss auf jeden Fall mit Tomatenketchup abgeschmeckt werden.

 

4 Kommentare:

Anikó hat gesagt…

Erinnert mich sehr stark an unser Familienessen "Fleischreis", nur dass das Paprika-Tomaten-Gemüse bei uns ausm Glas kommt, geht schneller :) Hab ich auch verbloggt, aber kann die Adresse hier (aus wahrscheinlich gutem Grund) nicht eingeben. Vielleicht magst ja mal suchen ...
Übrigens schönes Blog :-) Komme gerne wieder!

nata hat gesagt…

Ja, "Fleischreis" passt auch sehr gut :o) Vielen Dank für das freundliche Kompliment! Wenn hier irgendwas nicht funktioniert, it Links und so, ist das keine Absicht. Ich hab noch nicht alles im Griff. Bin ja noch ein ganz kleiner Blogger.

Anikó hat gesagt…

Bin auch erst/schon nen bißchen mehr als ein Jahr dabei, aber kenn mich bei meinem Anbieter auch nicht soo wahnsinnig gut aus ;-) Und es ist ja auch gut, dass nicht jeder Link ins Kommentarfeld kopiert werden kann, guter Schutz gegen Spamkommentare :-)

nata hat gesagt…

Ach, das gibts auch? So gesehen, isses wohl wirklich ganz gut :o/

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